#Beefmodus ~ BURGERAMT Berlin Friedrichshain

IMG_20170401_230427_582Schon seit längerer Zeit sind wir auf der Suche nach dem besten Burger. Seit letztem Jahr liegt die Latte allerdings gewaltig hoch, da waren wir zum 1. Mal im BURGERAMT. In Wien haben wir leider noch keinen vergleichbaren Burger gefunden bzw. gegessen. Seit unserem zweiten Besuch beim Burgeramt in Berlin Friedrichshain – Krossener Straße 21-22 gleich beim Boxhagener Platz – steht für uns fest: MASSLOS BESTER BURGER!
Frei nach dem Burgeramt Motto: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

Falls ihr mal in Berlin seid, müsst ihr deshalb unbedingt beim Burgeramt vorbeischauen und euch selbst von diesen saftig-gschmackigen Burgern überzeugen. Anstellen zahlt sich auf jeden Fall aus. Eine Stunde mussten wir warten – am Wochenende kann man nämlich nicht reservieren, doch die Krossener Strasse ist voll mit Lokalen. Wir haben uns die Zeit mit Happy Hour Cocktails im Santa Maria Eastside vertrieben.

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TIPP: Happy Hour im Santa Maria Eastside nutzen, um die Wartezeit zu überbrücken.

 

Unsere Empfehlung: MEDITERRANBURGER mit Köfte, BACON KRAUTBURGER, BBQ-BACON BURGER und Süßkartoffel-Pommes. Die Käse-Chili-Sauce schmeckt genial.

Tipp: Es gibt auch eine Vielzahl an vegetarischen Burger-Varianten, die richtig Lust aufs Probieren machen: HALLOUMIBURGER TZAZIKI oder GEMÜSEBURGER mit Erdnusssauce. Beste Erdnusssauce Berlins!!!

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Burgeramt – Burgerlove

 

 

Luxus, Design und Beton – Block D von Flammkraft

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So sexy kann grillen sein. Copyright: Peshkova_Shutterstock.com

Der Frühling steht vor der Türe, die Sonne scheint und nicht nur die Cabrios werden jetzt auf Vordermann gebracht. Zurzeit holen viele auch ihre Griller aus Keller, Garage oder Gartenhaus. Seid ihr noch auf der Suche nach dem ultimativen Luxusgrill für die Saison 2017?  Wir haben uns schon verliebt und zwar in den Designgrill Block D von Flammkraft.

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Block D – Farbe tiefumbra – Copyright Evannovostro_Shutterstock.com

Als erster Grillhersteller verwendet Flammkraft das Trendmaterial Beton zur Verkleidung. Alternativ stehen auch Edelstahlverkleidungen in sieben verschiedenen Farben zur Auswahl.

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Hier seht ihr Block D mit Beton-Verkleidung.

Beton finden wir wirklich maßlos sexy. Welche Farbe noch erhältlich sind, seht ihr hier.

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Die Liebe zum Detail. Block D – der Profi Gas Grill. Fotonachweis: Hanno Keppel

Mit Block D grillt ihr auf Profi-Niveau bei bis zu 900 Grad Celsius,  das ist mehr als doppelt so viel wie handelsübliche Gasgrills erreichen. Das Geheimnis sind 3 leistungsstarke Infrarotbrenner, die mit Gas betrieben werden.

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Jeder Block D ist mit 3 Infrarotbrenner ausgestattet. Fotonachweis: Hanno Keppel

Doch wie beim Holzkohlegrill wird hier mit der Glut gegrillt, denn die Infrarotbrenner bringen die Keramikplatte mithilfe tausender gleichmäßig angeordneter Flammenauslässe zum Glühen.

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3 Grillroste aus doppelt emailliertem Gusseisen mit einem Gesamtgewicht von 10kg.  Fotonachweis: Hanno Keppel

Für das richtige Branding sorgt der Grillrost aus Gusseisen.

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Grillen wie ein Profil mit dem richtigen Branding.

Jeder Grill ist ein Unikat. Made in Germany. Die gesamte Produktion erfolgt in Deutschland.

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Die Flammkraft Gründer & Entwickler. Manuel Lasar (links) & Knud Augustin (rechts)

Grillfläche: 90*40cm aufgeteilt auf eine Röstzone und Grillfläche im Verhältnis 1/3 : 2/3
Handverschraubt und fertig montiert. Ihr könnt nach der Lieferung gleich losstarten.

Qualität hat ihren Preis.
Ab € 4.890,- seid ihr bei der Edelstahlverkleidung dabei.
Die Beton-Variante kommt auf € 5.490,-

In unserer hektischen Zeit liegt der Vorteil eines Gasgrills auf der Hand: schnelle Einsatzbereitschaft, die lästige Rauchentwicklung entfällt, somit ist der Einsatz auf Terrasse und Balkon ohne weiteres möglich. Durch die einfache Temperaturregelung kann auch gesmoked oder gedünstet werden.

Fotonachweis der Detailfotos: Hanno Keppel

Wir freuen uns auf die Grillsaison 2017. Für Block D reicht unsere Budget leider nicht aus, aber man darf ja träumen.

Gegrillte Dürre (Braunschweiger)

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Diese Wurst hat uns geschmacklich nicht nur überrascht, sondern echt begeistert.

 

Wir sind immer auf der Suche nach neuen Geschmacksmomenten. Gestern waren wir am Adventmarkt im Schloss Hernstein und haben dort eine Köstlichkeit entdeckt, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Einfach und gut.

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Die gegrillte „Dürre“ – eine Stangen- oder Kranzwurst, die viele Nicht-Wiener unter dem Namen Braunschweiger kennen. Ich muss sagen, dass ich bis gestern kein großer Fan dieser Wurstsorte war. Im Kartoffelgulasch oder diversen Eintöpfen schmeckte mir die Dürre nie und sie war seit Kindertagen immer eine Wurstsorte, die ich auch aus optischen Gründen nicht so gerne im Wurstsemmerl hatte. Wahrscheinlich weil sie in den Eintopfen mitgekocht wurde. Vom Grill allerdings bekommt die Wurst eine richtig feine Not und die Fettaugen braten sich scheinbar auch raus.

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Die Wurst wird im Ganzen gegrillt.

 

Wir waren sehr fasziniert wie köstlich die Braunschweiger/Dürre vom Grill schmeckt, zum Glück haben wir sie gekostet. Eine Empfehlung für eure nächste Grillparty! Wir wetten, sie schmeckt euch genauso gut wie uns.

Tipp: Auch wenn man eine Abneigung gegenüber einem bestimmten Lebensmittel hat, einfach in einer anderen Zubereitungsart wieder verkosten. Nicht jeder kocht gleich bzw. Geschmäcker ändern sich im Laufe des Lebens. Sonst entgeht euch vielleicht ein echter Leckerbissen.

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Die Wurst war das kulinarische Highlight auf dem Adventmarkt und wird sicher auf bald auf unserem eigenen Griller landen.

Hauptbestandteile der Wurst sind Rindfleisch, Schweinefleisch und Speck. Salzstoß, Wasser und eventuell etwas Erdäpfelstärke vervollständigen diese Wurstsorte.

Die Würzung ist klassisch-rustikal:  Salz, Knoblauch, Paprika und Pfeffer sind die meist genutzten Geschmacksgeber. Ein Hauch von Rauch ist bei der Braunschweiger aber Pflicht

 

 

 

Rosmarin-Zitronen-Salz

Rosmarin-Zitronen-Salz

Rosmarin-Zitronen-Salz

Diemal möchte ich euch eine schnell herzustellende Salzmischung vorstellen, die perfekt zu Kalb, Rind, Geflügel, Lamm, Muscheln und Fisch passt. Die Salzmischung besteht im Prinzip nur aus 3 Zutaten: grobes Meersalz, Rosmarin und der Schale einer Bio-Zitrone.

Tipp: Es muss unbedingt eine Zitrone mit verzehrbarer Schale sein, die nicht gespritzt ist.

Ich verwende das Salz am liebsten zum Würzen von Lamm und Fisch.

Zutaten:
200g grobes Meersalz
1-2 Bio-Zitronen (Abrieb der Schale – je nach gewünschter Geschmacksintensität)
Rosmarin
1 Mörser

Herstellung:
Rosmarin fein hacken und im Mörser etwas zerdrücken. Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben.

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Je nach gewünschter Intensität 1-2 Zitronen verwenden.

Rosmarin und Zitrone mit dem Salz mischen und in hübsche Gläser füllen. Das Salz sollte circa 2 – 3 Tage durchziehen, damit es sein volles Aroma entfalten kann. Hierzu einfach das Glas einmal täglich  gut durchschütteln.

Als Mitbringsel zur Grillparty ist selbst hergestelltes Rosmarin-Zitronen-Salz bestens geeignet.

Rosmarin-Zitronen-Salz

Rosmarin-Zitronen-Salz

Es muss nicht immer Filet sein…

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Saftiges Rib-Eye mit Süßkartoffel und Maiskolben!

Dieses saftige Stück Fleisch habe ich mir gestern nach Büroschluss auf den Grill gelegt. Für alle Filet-Esser unter meinen Lesern! Traut euch mal über ein aromatisches Rib-Eye drüber. Fett kann man nach dem Grillen auch wegschneiden, aber der Geschmack wird euch begeistern. Hoffe ich zumindest.

Das Rib Eye ist ein oval-rundes Rindfleischstück aus dem vorderen Rücken. Ihr kennt es wahrscheinlich auch unter dem Namen Entrecôte, Hochrippe oder Rostbraten. Dieses Fleischstück bzw. dieser Muskel weist durch seine ständige Bewegung eine hohe intramuskuläre Marmorierung auf.

Feine Fettäderchen durchziehen das Fleisch und machen es deshalb besonders saftig. Ich persönlich finde ein gut gegrilltes Rib-Eye geschmacklich viel interessanter als das Filetstück. Das charakteristische Fettauge, das „eye“ ist ein eigentlich ein Muskelstrang, der optisch wie ein Auge wirkt. In Wirklichkeit handelt es sich allerdings um mehrere Muskelstränge, aus denen sich das Fleischstück zusammensetzt.

Auch für Grillanfänger ist das Rib Eye geeignet, denn es verzeiht so manche Unachtsamkeit, dank dem Fettauge wird das Austrocknen auch bei höheren Temperaturen verhindert. Die ideale Stärke eines Rib-Eye Steaks im Rohzustand liegt zwischen 2-4cm.

Positiv ist, dass dieses Fleisch eine höhere Temperatur am Grill verträgt, ja sogar braucht, damit sich das Fett etwas ausbrät. Der Geschmack bleibt keinesfalls auf der Strecke. Das „Fettauge“ darf vor der Zubereitung auf keinen Fall entfernt werden, denn es ist für den typischen Geschmack dieses Fleischstücks mit verantwortlich. Ich liebe den aromatischen Fleischgeschmack des Rib-Eyes. Das Fleisch wird bei entsprechender Reifung auch ausgesprochen mürbe.

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Einfach zum Reinbeißen!

 

 

Pinzgau Bräu – Pinzga Prost

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Handwerklich und traditionell hergestellte Biersorten

Durch Zufall habe ich neulich im Pinzgau, genauer gesagt in Bruck an der Glocknerstraße, einen kleinen Craft Bier Shop namens Pinzgau-Bräu entdeckt. Hier braut Hans-Peter Hochstaffl mittlerweile 6 verschiedene Craft-Biersorten in Flaschengärung. Craftbier bedeutet, dass das Bier nicht computergesteuert gebraut wird, sondern in reiner Handarbeit. Natürlich habe ich mir für die Verkostung einen Sechserträger mit nach Wien genommen.

Phönix aus der Asche hat nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, sondern auch einen einzigartigen rauchigen Geschmack nach getorftem Whiskymalz. Dieses Bier eignet sich auch optimal als Grundlage für eine intensiv rauchige Grillmarinade. Der Geruch hat mich auf jeden Fall an unseren Besuch bei Jack Daniels in Lynchburg, Tennessee, erinnert.

Die beiden naturtrüben Weizenbiere hell & dunkel sind leicht zu trinken und voll im Geschmack. Das helle Weizen erinnert geschmacklich leicht an Banane, schmeckt fruchtig-würzig, das Dunkle an Bitterschokolade mit malzigem Aroma. Der Braumeister und Gründer der Pinzgau-Brauerei züchtet seine Hefekulturen selbst. Alle sechs Sorten werden nach der dreitägigen Hauptgärung in die schönen Bügelflaschen abgefüllt. Darin reift das Bier sieben weitere Tage und abschließend kommen die Flaschen eine Woche  in Kaltreifung, bevor die Flaschen in den Verkauf gelangen.

Die Pinzga Biere sind reine Naturprodukte aus österreichischen Zutaten. Bier besteht aus 90 %  Wasser, daher ist die Qualität diese Hauptzutat natürlich ausschlaggebend für das Brauergebnis. Für das Pinzga Bier wird ausschließlich reinstes Wasser aus den Tauern, direkt aus der Wölfelquelle in Fusch verwendet.

Tipp: Ihr bekommt das Pinzga Bier auch in Wien im Beerlovers Store auf der Gumpendorferstrasse. Wer den Beerlovers Store noch nicht kennt, kann hier nachlesen: http://wp.me/p4HAay-du

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Prost – Pinzga!

 

 

Adana Kebap Dürüm – Streetfood in Ottakring

Adana Kebap Dürüm vom Straßengrill in Ottakring.

Wenn plötzlich intensiver Grillgeruch in einer Wiener Gasse aufsteigt, kann es sich eigentlich nur um ein türkisches Moscheefest handeln. Ich nenne diese Grillhappenings immer so, weil ich natürlich nicht genau darüber informiert bin, warum und was gefeiert wird. Das ist mir auch relativ egal, mir geht es um die türkischen Grillspezialitäten.

Ab Anfang Mai fahre ich daher immer mit besonders offenen Augen und der Nase nach durch Wiens Gassln. Denn bei den türkischen Straßenfesten gibt es die herrlichsten Adana Kebap Dürums, Lamm- und Hühnerspieße direkt vom Holzkohlegrill.

Wenn ihr eine abgesperrte Gasse mit aufgestellten Holzkohlegrills und Heurigenbänken seht, euch Rauchschwaden und würziger Lammfleischgeruch in die Nase steigt, solltet ihr unbedingt vorbeischauen und euch durchkosten.

Mischt euch unter die hungrigen Gäste, meistens waren wir bisher immer die einzigen „Fremden“. Aber keine Scheu, wir sind jedes Mal mehr als herzlich empfangen worden. Oft gab es sogar Gratiskostproben direkt vom Spieß. Essen verbindet!

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Hier grillen die Männer türkische Traditionsgerichte.

Der Ablauf ist bei all diesen Festen fast immer gleich. Bezahlt wird an der Kassa, dann bekommt ihr Bons für die georderten Speisen und Getränke, die man sich an den diversen Grillstationen abholt.

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Adana vom Holzkohlegrill mitten in Ottakring

Adana Kabap ist ein türkisches Fleischgericht, das seinen Ursprung in der Stadt Adana hat, daher auch der Name. Es wird auf Metallspießen über Holzkohle gegrillt und ist im Prinzip eine schärfere Version der Köfte. Adana besteht aus Lamm- und/oder Hammelfleisch und wird mit Salz und Chiliflocken gewürzt.

Natürlich gibt es diese Strassenfeste auch in anderen Wiener Bezirken, also immer schön brav mit offenen Augen durch die Stadt fahren (radeln, gehen,…)