Impressionen vom BurgerFestivalWien @Traktorfabrik 1210 Wien

20170820_135616

Omnom Pulled Pork Burger

In der Traktorfabrik, in Wien Floridsdorf, fand dieses Wochende das 1. Burger Festival Wiens  statt. Eigentlich wollten wir schon gestern vorbeischauen, aber das Wetter hat uns und auch den Austellern am Samstag ordentlich reingepfuscht.

20170820_132403

Traktorfabrik – 1210 Wien

Ein kleines, aber feines Paradies für Fleisch-Fans, denn wann hat man schon die Gelegenheit aus so vielen verschiedenen Burgerkreationen auswählen zu können und das in einer wirklich coolen Location. Obwohl ich in Floridsdorf aufgewachsen bin, eigentlich gar nicht weit weg von der Traktorfabrik, habe ich diese alte Lagerhalle noch nie gesehen. Die Foodtrucks und das alte Industriegebäude harmonieren bestens miteinander. So lernt man auch als Wienerin noch neue Ecken der Stadt kennen.

20170820_132421

MasslosGrillen kostet sich durch.

Die Burgerbrater bieten neben den Klassikern auch Pulled Pork und Pulled Beef, diverse Hühnerkreationen, vegetarische und vegane Burger. Hier wird jeder fündig. Sitzplätze und Tische sind ausreichend vorhanden und das Publikum war super chillig drauf.

20170820_132512

Zuerst drehen wir mal eine Runde, um uns einen Überblick zu verschaffen.

Ein Stand ist uns gleich ins Auge gesprungen, Kimbo Dogs, hier gibt’s Gourmet Hot Dogs. Wir haben MR. BANH MI. Sacherwurst (Frankfurter), Carrot Slaw, Cucumber, Sriracha Mayo, Hoisin Sauce and Jalapeños € 6,90 probiert und waren gleich beim ersten Bissen begeistert.

20170820_133552

Kimbo Dogs!

Sehr aufmerksam wurde unser Dog gleich in zwei Teile geteilt. Toller Service – Top Produkt. Wir vergeben 9 von 10 Punkten. Die volle Punkteanzahl gäbe es, wenn das Brot auch noch innen knusprig angebraten gewesen wäre.

20170820_133951

MR. BANH MI ein echter Gaumenschmaus.

Omnom Burger waren auch am Festival vertreten, das hat uns sehr gefreut, weil wir schon lange nicht mehr im Lokal waren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Da Nicole momentan sehr gerne Pulled Pork Burger isst, hat sie gleich einen bei Omnom bestellt. #BURGERSPEZIALIST

20170820_135619

Super saftiges Fleisch mit einem perfekt abgestimmten Coleslaw

Omnom Burger mögen wir sowieso sehr gerne, daher hatten wir keinen Zweifel an der stets guten Qualität der Omnom Produkte. Wir würden ihn wieder essen, das Fleisch hätte aber etwas heißer sein können.

Ich habe mir gleich beim Nachbar-Food-Truck, HY KITCHEN, einen Burger namens British Lucy bestellt.

20170820_135351
Der Burger aus einem Bio-Beef Patty mit einer Scheibe Blunze obendrauf – genau nach meinem Geschmack. Hy Kitchen gibt es nicht nur in Wien, sondern auch in London.
20170820_135337
Die Wartezeit haben wir zum Getränke holen genutzt. Beim ersten BurgerFestivalWien geht es sehr chillig zu und wir genießen es heute mal wieder im Freien zu speisen.

Jetzt darf ich euch meinen köstlichen Burger „British Lucy“ zeigen. Gleich vorweg, er war richtig gut und die € 9,50 auf jeden Fall wert. Ich kann diesen Burger Blunzen Liebhabern auf jeden Fall weiter empfehlen.

20170820_135855

British Lucy mit Bio-Beef und Blunze – richtig saftig und am Punkt medium gebraten. Hy Kitchen.

Damit ihr die Blunze auch sehen könnt – habe ich auch den Deckel kurz angehoben.

20170820_135924

Ein Sattmacher von Hy Kitchen.

Hier noch ein paar weitere Impressionen. Wir sind satt und zufrieden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Fazit:
Ein sympathisch unaufgeregtes Festival ohne Schnick-Schnack in einer neue Location. Eintritt musste keiner bezahlt werden, das ist auch erwähnenswert. Unsere bestellten Burger und der Gourmet Dog waren von sehr guter Qualität. Wir sind gespannt, wie sich das Festival entwickeln wird und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Advertisements

#RinderwahnWien

20170711_184322

ICH WILL EIN RIND VON DIR!

Lust auf den perfekten Burgerwahnsinn? In der Weihburggasse 3 im 1. Bezirk sind Fleischtiger richtig aufgehoben – hier hat der Wahnsinn nämlich Programm – im Rinderwahn warten saftige Burger mit frisch faschiertem Fleisch, Steaks oder Pulled Pork (#fettesau) auf euch. Getränketechnisch ist das Rinderwahn auch super aufgestellt: ausgewählte Craft Biere, brilliante Gin Tonics und Whiskeys.

20170711_184304

Der Brioche Bun ist wirklich genial.

Für Vegetarier ist auch bestens gesort – ich finde der Veggie-Wahn klingt auch für Fleischliebhaber verlocken: Portobello gefüllt mit Cheddar & Frischkäse, Avocado,Pico de Gallo, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Salatblatt, Tomaten

An Wochentagen gibt es von 12-15h ein Burger-Lunch-Menü um € 10,90 inklusive Suppe und Salat. Das klingt doch mehr als verlockend. Die aktuelle Lunchkarte findet ihr hier.

Das Lokal ist sehr stylisch, clean und doch urig eingerichet. Es wurde viel Wert auf Qualtiät gelegt. Die Rinderwahnsprüche, die in großen Lettern an der Wand hängen stechen einem gleich ins Auge und die Kuh, die direkt am Eingang steht.

20170711_183504

Rinderwahn – Interior

Wir waren schon 2 x im Rinderwahn essen, die Fette Sau, der Pulled Pork Burger ist einfach genial: 220g butterzarte Schweineschulter, gegrillter roter Zwiebel, Grüner Chili, Cheddar Cheese, Gurken Pickles, hausgemachte Mayo, Salatblatt, Tomate.

Die Gurken Pickles sind ein Traum und super aromatisch. Ich empfehle die Süßkartoffel Pommes anstatt der klassischen Pommes, diese sind ohne Aufpreis zu haben.
Wer Onionrings mag sollte im Rinderwahn zuschlagen – knuspriger Zwiebelwahnsinn mit hausgemachter Mayo.

Das Fleisch der Burger kommt von Wiesbauer Gourmet und die Brioche-Buns kommen von der Bäckerei Szihn. Die Burger werden medium gegrillt – einfach so wie’s ghört.

INFO: Alle Rinderwahn-Burger werden im Brioche-Bun mit French Fries und
Rinderwahn Mayo serviert. Optional kann man seinen Burger auch ohne
Brioche-Bun (lowcarb) bestellen, stattdessen gibt es Salat!

 
Wenn ihr jetzt schon wahnsinnig hungrig und/oder neugierig seid, auf ins

RINDERWAHN.

20170711_184426

Special Burger mit Kräuterseitlingen und Beinschein – so gut.

#Beefmodus ~ BURGERAMT Berlin Friedrichshain

IMG_20170401_230427_582Schon seit längerer Zeit sind wir auf der Suche nach dem besten Burger. Seit letztem Jahr liegt die Latte allerdings gewaltig hoch, da waren wir zum 1. Mal im BURGERAMT. In Wien haben wir leider noch keinen vergleichbaren Burger gefunden bzw. gegessen. Seit unserem zweiten Besuch beim Burgeramt in Berlin Friedrichshain – Krossener Straße 21-22 gleich beim Boxhagener Platz – steht für uns fest: MASSLOS BESTER BURGER!
Frei nach dem Burgeramt Motto: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

Falls ihr mal in Berlin seid, müsst ihr deshalb unbedingt beim Burgeramt vorbeischauen und euch selbst von diesen saftig-gschmackigen Burgern überzeugen. Anstellen zahlt sich auf jeden Fall aus. Eine Stunde mussten wir warten – am Wochenende kann man nämlich nicht reservieren, doch die Krossener Strasse ist voll mit Lokalen. Wir haben uns die Zeit mit Happy Hour Cocktails im Santa Maria Eastside vertrieben.

20170401_205817_001

TIPP: Happy Hour im Santa Maria Eastside nutzen, um die Wartezeit zu überbrücken.

 

Unsere Empfehlung: MEDITERRANBURGER mit Köfte, BACON KRAUTBURGER, BBQ-BACON BURGER und Süßkartoffel-Pommes. Die Käse-Chili-Sauce schmeckt genial.

Tipp: Es gibt auch eine Vielzahl an vegetarischen Burger-Varianten, die richtig Lust aufs Probieren machen: HALLOUMIBURGER TZAZIKI oder GEMÜSEBURGER mit Erdnusssauce. Beste Erdnusssauce Berlins!!!

20170401_215942

Burgeramt – Burgerlove

 

 

Joma Barbecue Burger

Joma Barbecue Burger

Joma Barbecue Burger mit French Fries und würziger Barbecue-Sauce

Unsere Suche nach dem besten Burger Wiens geht weiter: Diesmal haben wir den Joma Barbecue Burger unter die Lupe genommen.
Der Burger vom Grill besteht aus folgenden Elementen und Beilagen: Beef – Speck – Käse – Ei // French Fries

Zu den Pommes wird eine Barbecue Sauce, die mit knusprigen Speckstückchen verfeinert ist, serviert.
Pluspunkt für die extra heißen und sehr knusprigen French Fries.

Groß ist der Joma Barbecue Burger nicht, vor allem nicht für den doch stolzen Preis von € 13,50. Geschmacklich hat er mich aber wirklich begeistert. Das Spiegelei war richtig kernweich gebraten und hat sich dadurch beim Schneiden sehr gut mit den restlichen Zutaten vermischt. Summa summarum ein sehr runder Geschmack.

Als kleiner Snack , ist die Portion gerade richtig. Wer allerdings echten Hunger hat, sollte sich auch eine Suppe und/oder Nachspeise gönnen.

Low-Carb Fans wird der Burger auch gerne ohne Bun zubereitet. Fleischtiger kommen gegen Aufzahlung von € 3,- in den Genuss der Double-Beef Variation.

Joma Barbecue Burger

Zutaten: Beef, Käse, Spiegelei, Speck

Fazit: Sicher ein Burger, den ich jederzeit wieder essen würde. Geschmacklich fast perfekt, nur der Speck hätte einen Tick knuspriger sein können.  Für den Platz 1 reicht es aufgrund von Größe und Preis allerdings nicht.

JOMA
Hoher Markt 10
1010 Wien
Telefon: 01/532 10 32
Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag von 08:00 bis 24:00 Uhr
Freitag /Samstag von 08:00 bis 01:00 Uhr Küche von 08:00 bis 23:00

Lynchberg Popup Bar im Alten AKH – Burger, Chicken Wings and Jack Daniel’s Tennessee Whiskey

Jack Daniel’s Food Truck im Alten AKH – Taste a Piece of Lynchberg.

Jetzt könnt ihr Südstaaten-Flair mitten im Alten AKH genießen. Direkt neben dem Salettl, findet ihr die Popup Bar von Jack Daniel’s samt Food Truck, der sich auf die amerikanischen Klassiker konzentriert. Die Auswahl beschränkt sich auf drei Speisen: Burger, Chicken wings, Wrap (vegan) und diverse side orders. Auf den originellen Paletten-Sitzmöbeln lässt es sich an heißen Sommertage- und Nächten perfekt aushalten. Sowohl bei der Jack Daniel’s Bar als auch beim Food Truck herrscht Selbstbedienung. Weil ich aber mit dem Roller unterwegs war wollte ich zu meinen Chili Chicken Wings nur einen Softdrink bestellen. Alkoholfreie Getränke werden zum Tisch serviert, wenn man Glück hat. Obwohl wir fast eine Stunde vor Ort waren, hat es die überforderte Kellnerin kein einziges Mal zu unserem Tisch geschafft, obwohl der Gastgarten nicht zu 100% ausgelastet war.  Im Salettl drinnen durfte ich nicht bestellen, sondern wurde wieder zu meinem Platz geschickt. Zum Glück hatte ich eine Wasserflasche mit.

Nach circa 20min war unsere Bestellung zur Abholung fertig: Burger, Chili Chicken Wings, Coleslaw, Crazy Chips und Potatoe Wedges.
Man wird namentlich aufgerufen und bekommt seine Bestellung ausgehändigt. Ein Tablett zum Befördern der Speisen gab es allerdings,  auch auf Nachfrage nicht. Ich musste dreimal zum Truck gehen bis alle Speisen plus Saucenschälchen am Tisch zum Essen bereit standen. Leider super mühsam, zum Schluss kam ich auch noch drauf, dass es keine Servietten zur freien Entnahme gab. Der Barkeeper war aber aufmerksam und hat uns gleich einige Servietten hingestellt.

Ein Teil der Ausbeute.

Am besten haben mir die Chili Chicken Wings und der Coleslaw geschmeckt. Sowohl die Wedges als auch die Crazy Chips waren extrem fettig.  Die Chili Chicken Wings waren dezent scharf, aber sehr knusprig. Allerdings ist der Preis von € 7,- für industrielle Wings schon etwas überzogen. Sie waren gut, aber auch nicht viel besser als klassische Wings aus der Supermarkt-Tiefkühltruhe.

?

Jack’s Big Burger mit extra Käse.

Der Burger hat uns am wenigsten überzeugt, weil das Fleisch eine sehr hart und faserig war. Für den Gesamtpreis von € 26,- stimmte die gebotene Qualität hier leider noch nicht. Schade.

Etwas gutes hatte der Aufenthalt im Alten AKH aber doch.
Die tollen Jack Daniel’s Saucen haben mich aber sofort an das leckere Essen in Lynchberg Tennessee erinnert. Wer Lynchberg noch nicht besucht hat, sollte dies unbedingt einmal nachholen – besonders für Whiskey Liebhaber ist der kleine Ort in Tennessee ein Pflichtreiseziel.

Aufgrund des noch immer geltenden Gesetzes wurde in Tennessee die Lynchberg Limonade erfunden

Hier ein paar Impressionen von meiner Tour durch die Jack Daniel’s Distillery, um euch so richtig auf den Geschmack zu bringen.

In der Jack Daniel Distillery spiel Zeit eine Nebenfolle. Behauptet zumindet die Werbung. Und die lügt in diesem Fall ausnahmsweise nicht.

Circa 1h Autofahrt von Nashville entfernt liegt der kleine Ort Lynchburg – Heimat der Jack Daniel’s Destillerie.
Ohne den Hinweisschilder würde man glatt daran an vorbeifahren so klein ist
der Ort. Unglaublich, aber wahr:  hier Jack Daniel’s Whiskey für die ganze Welt gebrannt wird.

602066_500984253270996_1600736244_n

Auf jeden Fall einen Besuch wert. Für die einstündige Tour muss nicht mal Eintritt bezahlt werden.

Tonnenweise Ahornholz

Aus diesen Ahornholzstapeln wird Holzkohle erzeugt, durch die der Jack Daniel’s Whiskey nicht nur seine Farbe, sondern auch seinen unvergleichlichen Geschmack erhält

Die Öfen für die Holzkohleherstellung.

Hier wird das Holz verbrannt, um Holzkohle zu gewinnen, durch die der Whiskey circa 3
Wochen lang tropft, bis er fertig für die Abfüllung und Lagerung ist.

230001_500984006604354_1564056468_n

Auf das Wasser kommt es an!

Die Quelle – Mr. Jack Daniel’s hat sich Lynchburg als Produktionsstätte für seinen Jack Daniel’s Whiskey nur deshalb ausgesucht, da er diese Quelle gefunden hat. Das richtige reine Wasser ist die wichtigste Zutat für den perfekten Whiskey.

63895_500984019937686_1355674927_n

Mr. Jack Daniels

„Jack on the rocks“…heißt die Statue, die zum 150.ten Geburtstag von Mr. Jack Daniel’s vor seiner Quelle errichtet wurde.

150835_500984029937685_1565200443_n

Der berühmte Safe von Mr. Jack Daniel’s. Der Legende nach passierte folgendes:  Mr. Jack Daniel’s ging eines Tages sehr früh zur Arbeit. Er wollte den Safe öffen und konnte sich nicht mehr an den Code erinnern.Vor lauter Ärger trat er mit dem Fuß dagegen. Er verletzte sich am Zeh und starb schlussendlich an einer Blutvergiftung.

734070_500984116604343_628125389_n

Die Erben und das Geheimnis hinter No. 7

Kinder hatte Jack Daniel’s nicht. Er war auch nicht verheiratet. Die Legende sagt: er hatte angeblich 7 Freundinnen – deshalb habe er seinen berühmtesten Whiskey auch Nr. 7 genannt. Vererbt hat er alles seinem Neffen, dem Glücklichen!

Das Motto von Mr. Jack Daniels gilt bis heute.

 

486248_500984123271009_1274879103_n

Die Mühle

Die Mühle – hier werden Mais, Roggen und Gerste gemahlen. In diesem Bereich durfte nicht fotografiert oder gefilmt werden,
denn die Konkurrenz schläft nicht.

527775_500984096604345_1439318993_n

Die 3 Hauptzutaten bei der Whiskeyherstellung.

Mais, Gerste und Roggen – die drei Hauptzutaten neben dem reinen Quellwasser.
Alle Zutaten stammen aus rein amerikanischer Produktion.

Whiskeyduft liegt in der Luft!

Düstere Stimmung -Holzkohle und Wasserdampf. Der Geruch ist aber wirklich toll, in Lynchberg kann man Whiskey atmen!

543152_500984159937672_1012594457_n

Die Baume im Fabrikgelände sind schwarz, von den Dämpfen der Holzkohleerzeugung.   
Irgendwie sehr spooky! Wahrscheinlich schauen die Lungen der Lynchburger ebenfalls so aus.

602003_500984166604338_1317345820_n

In diesem Gebäude beginnt der Reifungsprozeß.

Bevor die Flüssigkeit tropfenweise durch die Holzkkohle tropft bzw. gefiltert wird ist sie klar und durchsichtig.
Erst durch diesen Prozeß erhält der Whiskey seine typische Farbe. Diese wird durch die Lagerung in den Fässern noch intensiviert.

401393_500984209937667_952047358_n
Das Wasser und das spezielle Holzkohlefilterverfahren, das „Charcoal Mellowing“, das von Daniel entwickelt wurde und an dem seine Firma die Patentrechte besitzt, sorgt für den typischen Geschmack und die Milde. Bei diesem Filterverfahren sickert der Whiskey ungefähr zwölf Tage lang tropfenweise durch eine etwa drei Meter dicke Schicht aus Holzkohle, die auf dem Gelände der Destillerie aus Zucker-Ahorn hergestellt wird.
Durch diese Filterung werden dem Whiskey die unerwünschten Fettanteile entzogen, die bei jeder Herstellung von Branntwein entstehen, grobe Aromabestandteile werden ausgefiltert, und der Whiskey nimmt Aromen aus der Holzkohle auf.
74455_500984219937666_1495374320_n
Anschließend wird das Getränk in ausgebrannte Weißeichenfässer abgefüllt. Diese Fässer lagern mehrere Stockwerke hoch in speziellen Gebäuden, den sogenannten „Barrel Houses“. Nach frühestens vier Jahren wird der Whiskey in Flaschen abgefüllt.
541207_500984239937664_1349544110_n

„Each barrel we let our whiskey mature in is crafted by the Jack Daniel Distillery. Not many other whiskey makers can say the same. In fact, no other whiskey maker can say the same.“

Eines der beiden Barrel Häuser, wo die berühmten Fässer lagern. Auch die Fässer werden händisch auf dem Betriebsgelände erzeugt.

552080_500984196604335_839931117_n

Horix Filler

Eine alte Befüllungsanlage, die allerdings bis 1999 in Betrieb war. Auch heute wird noch vieles in Handarbeit erledigt, z.B: Einpacken der Flaschen in Kartons.

482358_500983999937688_1751574847_n

 

Es gibt sogar eine eigene Betriebsfeuerwehr. Sicherheit geht vor, weil hier ständig Holz verbrannt wird.
734171_500984263270995_808236248_n

Schnell noch einen Abstecker in die City. Lynchburg besteht nur aus ein paar Häusern und einer Ampel. Trotzdem unbedingt vorbeischauen- Zeitreise Feeling inklusive!

 

 

Weinschenke – ein Wirtshaus voller Burger

Weinschenke Wien: Gérard Depardieu wetzt schon das Messer 🙂

Die Lust auf einen saftigen Burger hat uns heute in die Franzensgasse zur Weinschenke getrieben. Natürlich nicht ungeplant, denn eine Reservierung ist Pflicht – ohne bekommt man am Wochenende nicht mal zu zweit einen Tisch und muss ggf. auf Take-away ausweichen.
Schon lange bin ich auf der Suche nach dem besten Burger Wiens und daher sehr gespannt, ob ich ihn diesmal serviert bekomme.
Die Latte liegt hoch, denn meinen absoluten Highlight-Burger habe ich im Burgeramt Berlin/Friedrichshain gegessen und dem konnte bis jetzt noch kein Wiener Burger das Wasser reichen.  http://www.burgeramt.com/

Als echter Wiener fühlt man sich in dem origianl erhalten Wirtshausambiente total wohl. Denn in der Weinschenke ist alles bis aufs kleinste Detail (Tropfkerzen in Flaschen, Schank mit Glasvitrine und Filzvorhang vor der Eingangstüre,…) wie früher.  Die Weinauswahl ist wirklich groß und zwei Sorten Cider gibt es auch. Außerdem werden hausgemachte Vodkavarianten wie zum Beispiel: Basilikum, Kren, Tomate, Cafe,uvm. angeboten. Das typische Kracherl steht natürlich ebenfalls auf der Getränkekarte.

Bestellt haben wir folgende Burger: „Der wilde Kerl“ & „Der Burger“ mit jeweils 1 Sauce und Chips aus der Lobau. Obwohl nicht alle reservierten Tische besetzt waren, haben wir 50min auf unsere Bestellung gewartet.

Speisekarte

Auszug aus der Speisekarte

Der hervorragende Duft der Burger am Nachbartisch hat uns gleich noch hungriger gemacht. Gierig haben wir jeden Teller, der aus der Küche getragen wurde, verfolgt und gehofft es wären endlich unsere Burger.

Der Burger & Der wilde Kerl (im Hintergrund)

Der Burger & Der wilde Kerl (im Hintergrund)

Endlich war es soweit! Uns gelang es nicht die Burger mit der Hand zu essen, weil sie einfach zu mächtig waren 🙂
Das eigene Burgerbrot der Weinschenke hat mir sehr gut geschmeckt, es war gut angebräunt und trotzdem fluffig. Die Chips aus der Lobau – gibts in der Lobau Kartoffelfelder? – waren eindeutig handgeschnitzt und mal was anderes als die herkömmlichen Pommes. Es hätten aber ein paar mehr sein können, vor allem für die Menge an Sauce. Vom Fleisch alleine habe ich nicht viel geschmeckt, da sich die Aromen sämtlicher Zutaten zu einem wirklich tollen Gesamtgeschmack zusammengefügt haben.

Saucen Auswahl

Saucen Auswahl

Die Safran-Mayo war tatsächlich selbstgemacht, bekommt man heute auch nur mehr selten.

Fazit: Uns haben die beiden Burger wirklich gut geschmeckt, ein paar Kleinigkeiten könnten noch verbessert werden. Die Qualität der Produke hat uns überzeugt, aber wir finden die Preise für einen Burger einfach um einen anständigen Tick zu hoch.
Wir kommen sicher wieder, um andere Burgervarianten zu kosten. Aber den besten Burger Wiens haben wir noch nicht gegessen. Wahrscheinlich muss ich mir den besten Burger einfach selber grillen.

Adresse: Franzensgasse 11/ Ecke Schönbrunner Straße 14, 1050 Wien
Telefon:0660 5076301
Reservierung: unbedingt erforderlich!
Sonntag geöffnet 🙂

MasslosGrillen testet: Clocktower Wien Süd – Essen auf der Baustelle

20150227_16370120150227_15320520150227_16412720150227_153151

Im Clocktower Wien-Süd einen Tisch zu bekommen ist gar nicht so einfach. In den ersten Wochen kam man telefonisch kaum durch, deshalb bin ich sogar mal spontan vorbeigefahren, wurde aber abgewiesen, da ich keine Reservierung hatte.
Gestern beim zweiten Anlauf hat es geklappt und wir durften (um 15:30!)  am letzten freien Tisch im Mega-Restaurant Platz nehmen. Der Hype ist scheinbar auch 3 Monate nach der Eröffnung noch nicht abgerissen.  Der Clocktower Wien-Süd befindet sich im Industriegebiet Brunn am Gebirge und soll Steakliebhaber und Harleyfahrer anlocken und ihnen neben amerikanischen Essen auch gleich das ganze USA Lebensgefühl mitservieren.
20150227_163707

Ich lasse mich überraschen, obwohl Themenrestaurants gar nicht meines sind. Gleich am Eingang wird man vom typisch amerikanischen Deko-Kitsch erschlagen, doch das amerikanische Lebensgefühl stellte sich bei mir den ganzen Restaurantbesuch über nicht ein. Wahrscheinlich war ich dafür schon zu oft in Amerika. In Wien-Süd wirkt alles etwas halbherzig. Der Flair des Lokals entspricht eher einem Einkaufszentrum oder einer Autobahnraststätte. Das Personal ist freundlich und wirkt kompetent.

Die Vorspeise – Red Hot Chili Poppers – wurde schnell serviert – war aber kein Highlight.
Jetzt aber zum Fleisch! Ich habe mich für ein 250g Smoked US Rib-Eye aus dem Smoker entschieden. Laut Karte „the ultimate Highlight from the USA“ – das Fleisch wird zuerst bei nieder Temperatur geräuchert und dann kurz auf dem Grill gebraten. Der Kellner, sowie die Karte empfehlen für dieses Gericht „medium“, obwohl ich normal lieber „medium rare“ esse, gehe ich auf den Deal ein 🙂 Mein Magen knurrt und ich kann es kaum erwarten das erste Stück Fleisch in meinen Mund zu schieben. Eigentlich wollte ich noch eine Pikante Chilikruste „Crust Up…your Steak“ dazubestellen, davon wird mir vom Kellner jedoch abgeraten, weil das spezielle Raucharoma überdeckt würde.

Meine Beilage „Potato Gratin“ kostet extra € 4,-
Weiters bestellen wir einen New York Style Burger – bestehend aus 250g österreichischem Rindfleisch, Sauerkraut, Speck und Onionsrings. Den Speck tauschen wir gegen Käse aus, Pommes sind dabei, für Saucen muss man extra zahlen. Weder Ketchup noch Senf stehen gratis am Tisch zur Verfügung. Gar nicht USA-like 🙂

20150227_155120
Die Wartezeit erscheint mit unendlich lang, obwohl es in Wirklichkeit wahrscheinlich nur 20min gedauert hat, aber der Geräuschpegel im Lokal ist enorm. Neben uns wird gebohrt und gehämmert, die Arbeiter schreien quer durchs Lokal. Dirket neben unserem Tisch wird gerade eine LED-Wand aufgehängt. Essen auf der Baustelle! Für mich ein No-Go. Während der Geschäftszeit dürfen Gäste nicht mit Baulärm belästigt werden, das ist nicht sexy.
20150227_163741
20150227_163827
Jetzt zum wichtigens Teil: Kann der Clocktower Wien-Süd Masslos grillen geschmacklich überzeugen?

20150227_161218

Das Rip-Eye aus dem Smoker war leider nur lauwarm. Da ich zuvor noch nie ein Steak aus dem Smoker gegessen hatte, war der erste Bissen schon etwas gewöhnungsbedürfig, aber keinesfalls schlecht. Das Fleisch war zart und saftig. Innen noch leicht blutig, ganz so wie es mir schmeckt. Wäre es wärmer gewesen, hätte ich es noch mehr genießen können, so musste ich mich beeilen und verschlang das Fleischstück regelrecht. Das Potato Gratin kann ich nicht empfehlen, es war extrem fettig und für den Preis von € 4,- auch viel zu klein.
20150227_161210

Der Burger war optisch kein Highlight. Die Art und Weise wie die Speisen angerichet werden ist relativ lieblos.
Obwohl der Burger eigentlich sehr viele Zutaten enthält, war er geschmacklich eher fad. Das 250g Patty war von bröseliger Konsistenz und wurde medium gergrillt serviert, obwohl wir es ausdrücklich „well done“ geordert hatten.

Für meinen Geschmack waren zu viele Pommes dabei, die knupsriger sicher besser geschmeckt hätten. Der Cole-Slow stand nicht in der Karte, war aber dabei. Das Burger Bun war getoastet und ganz okay, aber sicher aus einer industriellen Großpackung.

20150227_161227

Fazit:
Ein zweiten Besuch werden wir dem Clock Tower nicht abstatten. Das Preis/Leistungsverhältnis passt nicht mit der gelieferten Qualität und der recht billig wirkenden „Shopping-Center-Atmosphäre“ zusammen.

20150228_134209