The Brickmakers Pub & Kitchen

 

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Wir lieben BBQ!

Das Wichtigste gleich vorab: ich hatte extrem hohe Erwartungen und diese wurden zum Glück nicht enttäuscht. Im Gegenteil: I`m hungry for more – bloody hell!

Mitten im 7. Bezirk, in der Zieglergasse 42, befindet sich The Brickmakers – im Sommer kann man hier super bequem im wunderbarem Schanigarten speisen.

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Best BBQ in town.

Eine Reservierung ist unbedingt notwendig.

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Wir sind hungrig. Gleich ist unser reservierter Tisch fertig.

Was euch im Brickmakers erwartet: fleischige Köstlichkeiten aus dem Big Smoke und eine maximale Craft Beer-Auswahl, wie ihr sie in Wien noch nicht erlebt habt. Nicht umsonst ist The Brickmakers von Conrad Seidl zum Bierlokal des Jahres gewählt worden.

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Super saftig – nur ein kleiner Kritikpunkt – das Fleisch hätte für mich etwas heißer sein können.

Zu verkosten gibt es genug, über 30 offene Biersorten und 150 verschiedene Craft Biersorten & Cider aus der ganzen Welt. Idealerweise reist man ohne Auto an :-), denn auch die Cocktailkarte liest sich ganz vorzüglich.

The Brickmakers - Big Smoke & Craft Beer  Best BBQ in Vienna!

Ich starte gleich mit einem richtig süffigen Pale Ale.

Besonders toll finden wir, dass es im The Brickmakers auch Lynchburg Lemonade (Jack Daniel’s Tennesse Whiskey, Triple Sec, hausgemachte Limonade, Zitrone) gibt. Da werden Erinnerungen wach, denn wir waren schon in dem kleinen Städtchen in Tennessee und haben dort auch die berühmte Jack Daniels Destillery besichtigt.

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The Brickmakers – Big Smoke & Craft Beer Best BBQ in Vienna!

Doch das allerwichtigeste ist natürlich das legendäre Brickmakers BBQ aus dem Big Smoke. Alle BBQ Gerichte werden low’n slow gesmoked, das bedeutet die Fleischspezialitäten bleiben für mindestens 12h im Smoker – gemeinsam mit den typischen rauchigen Holzchips, wie z.B. Pecan Holz, Hickory, Buche oder Kirschholz, die dem Fleisch das richtige Aroma verleihen.

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Pulled Pork mit red slow – super zart und einzigartig im Geschmack.

Alle BBQ Gerichte: Pulled Pork, Baby Back Ribs, Brisket, Burnt Ends, etc. werden mit red slow serviert. Wir empfehlen aber unbedingt noch eine weitere Beilage zu bestellen, nicht weil die Portionen zu klein sind, sondern weil sie richtig köstlich schmecken. Kalorienzähler sollten hiervon Abstand nehmen.

Hier ein paar der zur Wahl stehenden side orders : Mac’n’Cheese, Baked Beans, Maiskolben, Römersalat mit Anchovis, Rahmkohl mit Kardamom. Sagen wir einmal so: wir haben es nicht bereut.

The Brickmakers - Big Smoke & Craft Beer  Best BBQ in Vienna!

Unsere Wahl: Mac’n’Cheese & Erdäpfelsalat

Für den nächsten Besuch steht mein Menü schon fest:

  1. Maissuppe mit Popcorn und getoastetem Sauerteigbrot.
  2. Rib-eye Steak 250g – Pecan Holz smoked – dazu Baby Kräuterkartoffeln und Jungzwiebel.
  3. Erdnuss Cheeseccake – süßes Bananenbrot, salziges Karamell & Erdnüsse.

Aufgrund der Sommerhitze war es leider nicht möglich, mehr als eine Hauptspeise plus Beilage zu essen.

Was euch sonst noch so bei den Brickmakers erwartet!

Jeden Montag ist Brisket-Monday. Solange der Vorrat reicht – ab 17h! Eine Portion Brisket plus Beilage nach Wahl und einem 0,3l Bier um € 14,90.

Am Wochenende könnt ihr beim Weekend Brunch nach Herzenslust schlemmen. Hier gehts zur Brunchkarte.  Wir werden sicher ganz bald mal zum Frühstücken vorbeischauen.

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Die Saucen gibt es gratis dazu: Spicy oder BBQ stehen zur Auswahl.

Na, läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen? Wir haben gerade wieder richtig Lust auf BBQ.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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MasslosGrillen testet: Clocktower Wien Süd – Essen auf der Baustelle

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Im Clocktower Wien-Süd einen Tisch zu bekommen ist gar nicht so einfach. In den ersten Wochen kam man telefonisch kaum durch, deshalb bin ich sogar mal spontan vorbeigefahren, wurde aber abgewiesen, da ich keine Reservierung hatte.
Gestern beim zweiten Anlauf hat es geklappt und wir durften (um 15:30!)  am letzten freien Tisch im Mega-Restaurant Platz nehmen. Der Hype ist scheinbar auch 3 Monate nach der Eröffnung noch nicht abgerissen.  Der Clocktower Wien-Süd befindet sich im Industriegebiet Brunn am Gebirge und soll Steakliebhaber und Harleyfahrer anlocken und ihnen neben amerikanischen Essen auch gleich das ganze USA Lebensgefühl mitservieren.
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Ich lasse mich überraschen, obwohl Themenrestaurants gar nicht meines sind. Gleich am Eingang wird man vom typisch amerikanischen Deko-Kitsch erschlagen, doch das amerikanische Lebensgefühl stellte sich bei mir den ganzen Restaurantbesuch über nicht ein. Wahrscheinlich war ich dafür schon zu oft in Amerika. In Wien-Süd wirkt alles etwas halbherzig. Der Flair des Lokals entspricht eher einem Einkaufszentrum oder einer Autobahnraststätte. Das Personal ist freundlich und wirkt kompetent.

Die Vorspeise – Red Hot Chili Poppers – wurde schnell serviert – war aber kein Highlight.
Jetzt aber zum Fleisch! Ich habe mich für ein 250g Smoked US Rib-Eye aus dem Smoker entschieden. Laut Karte „the ultimate Highlight from the USA“ – das Fleisch wird zuerst bei nieder Temperatur geräuchert und dann kurz auf dem Grill gebraten. Der Kellner, sowie die Karte empfehlen für dieses Gericht „medium“, obwohl ich normal lieber „medium rare“ esse, gehe ich auf den Deal ein 🙂 Mein Magen knurrt und ich kann es kaum erwarten das erste Stück Fleisch in meinen Mund zu schieben. Eigentlich wollte ich noch eine Pikante Chilikruste „Crust Up…your Steak“ dazubestellen, davon wird mir vom Kellner jedoch abgeraten, weil das spezielle Raucharoma überdeckt würde.

Meine Beilage „Potato Gratin“ kostet extra € 4,-
Weiters bestellen wir einen New York Style Burger – bestehend aus 250g österreichischem Rindfleisch, Sauerkraut, Speck und Onionsrings. Den Speck tauschen wir gegen Käse aus, Pommes sind dabei, für Saucen muss man extra zahlen. Weder Ketchup noch Senf stehen gratis am Tisch zur Verfügung. Gar nicht USA-like 🙂

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Die Wartezeit erscheint mit unendlich lang, obwohl es in Wirklichkeit wahrscheinlich nur 20min gedauert hat, aber der Geräuschpegel im Lokal ist enorm. Neben uns wird gebohrt und gehämmert, die Arbeiter schreien quer durchs Lokal. Dirket neben unserem Tisch wird gerade eine LED-Wand aufgehängt. Essen auf der Baustelle! Für mich ein No-Go. Während der Geschäftszeit dürfen Gäste nicht mit Baulärm belästigt werden, das ist nicht sexy.
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Jetzt zum wichtigens Teil: Kann der Clocktower Wien-Süd Masslos grillen geschmacklich überzeugen?

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Das Rip-Eye aus dem Smoker war leider nur lauwarm. Da ich zuvor noch nie ein Steak aus dem Smoker gegessen hatte, war der erste Bissen schon etwas gewöhnungsbedürfig, aber keinesfalls schlecht. Das Fleisch war zart und saftig. Innen noch leicht blutig, ganz so wie es mir schmeckt. Wäre es wärmer gewesen, hätte ich es noch mehr genießen können, so musste ich mich beeilen und verschlang das Fleischstück regelrecht. Das Potato Gratin kann ich nicht empfehlen, es war extrem fettig und für den Preis von € 4,- auch viel zu klein.
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Der Burger war optisch kein Highlight. Die Art und Weise wie die Speisen angerichet werden ist relativ lieblos.
Obwohl der Burger eigentlich sehr viele Zutaten enthält, war er geschmacklich eher fad. Das 250g Patty war von bröseliger Konsistenz und wurde medium gergrillt serviert, obwohl wir es ausdrücklich „well done“ geordert hatten.

Für meinen Geschmack waren zu viele Pommes dabei, die knupsriger sicher besser geschmeckt hätten. Der Cole-Slow stand nicht in der Karte, war aber dabei. Das Burger Bun war getoastet und ganz okay, aber sicher aus einer industriellen Großpackung.

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Fazit:
Ein zweiten Besuch werden wir dem Clock Tower nicht abstatten. Das Preis/Leistungsverhältnis passt nicht mit der gelieferten Qualität und der recht billig wirkenden „Shopping-Center-Atmosphäre“ zusammen.

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Grillen will gelernt sein – ABC Grillkurs bei Adi Bittermann

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Am Montag habe ich meinen ersten Grillkurs bei Adi Bittermann in Göttlesbrunn absolviert – in der 1. Carnuntum Grillschule. Göttlesbrunn ist von Wien aus mit dem Auto schnell und einfach zu erreichen (Entfernung ca. 40km). Auf der Hinfahrt war ich schon sehr neugierig welche Eindrücke, Wissen und Tricks ich beim ABC Grillkurs, der Grillkurs für Einsteiger, sammeln kann. Adi Bittermann liebt das Grillen, das spürt und sieht man sofort. Und diese Leidenschaft steckt an. Wenn er über Fleisch, Griller und Lebensmittel spricht, hat er ein Dauerlächeln auf den Lippen.
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Der Kurs ist sehr praktisorientiert mit der notwendigen Theorie. Zu Beginn wurden uns die verschieden Griller erklärt. Ihre Vor- und Nachteile sowie ihre primären Anwendungsmöglichkeiten. Wer gerne mit Holzkohle grillt sollte auf jeden Fall immer eine Stunde für die Vorbereitung einkalkulieren. Der Gasgrill ist schneller startklar, das Spiel mit dem offenen Feuer fällt hier aber weg, da man mit der Flamme nicht wirklich in Berührung kommt. Neu für mich war auf jeden Fall der Smoker, der mit Holzpellets betrieben wird. Dieser Grill wird für das typische amerikanischer BBQ verwendet und wer diesen Grill nutzt sollte nicht allzu hungrig sein, denn die Zubereitung von Pulled Pork kann schon mal 10-13h in Anspruch nehmen.

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Hier stehe ich zwischen zwei Water Smokern. Diese arbeiten mit einem simplen Prinzip. Unten füllt man Briketts ein, darüber befindet sich eine Schüssel mit Waser und auf dem Rost darüber das Grillgut – in diesem Fall unser „Gruß aus der Küche“ – Spareribs.

Der Rost ist in der Höhe verstellbar und beeinflusst die Gartemperatur. Die Spareribs werden hier nur vorgegrillt und bleiben durch den Wasserdampf saftig. Mit dem Smoker kann man aber auch räuchern, wenn man auf der Holzkohle Räucherspäne oder Holzchips platziert.

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Die vorgrillten Rippen werden nun mit der Marinade bepinselt und dann auf dem Gasgrill fertig gegrillt.
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Vor dem Servieren überpinselt Adi die Spareribs noch mit einer weiteren Marinade aus kleingeschnittenem Lauch, Sojasauce und Ingwer.
Ein toller asiatischer Touch – Spareribs müssen nicht immer nur nach Knoblauch schmecken.
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Die Spareribs waren saftig, aber in keinster Weise fett und ich hätte sicher noch ein Rack gegessen, aber ich wusste, dass noch 5 weitere Gänge folgen würden.
In der Grillschule muss man mit seinen Kräften haushalten 🙂

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Läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen!
Der Kurs hat  6h gedauert, 6 Gänge wurden gegrillt und keiner ging hungrig nach Hause.

Ich hoffe ich habe euch jetzt neugierig gemacht.

Bald folgt mehr 🙂

Kokos-Hendl
Saibling vom Zedernholfbrett
Schwarzbrot mit gegrilltem Kürbis auf Flat-Iron Steak
Gegrilltes Kotelette vom Tullnerfelder Schwein plus Gemüse vom Dutch oven
Gegrillte Ananas